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Gebrauchtboot kaufen

Ein neues Boot soll her, aber für ein Neuboot in akzeptabler Größe und Ausstattung reicht das Geld nicht? Ein gut ausgestattetes und gepflegtes Gebrauchtboot stellt da eine ideale Alternative dar. An ein gutes Gebrauchtboot kommen Sie auf drei verschiedene Wege:

  • Privatverkauf: Gebrauchtbootbörsen im Internet oder Fachzeitschriften informieren regelmäßig über aktuelle Angebote
  • Händler: Ein qualifiziertes Unternehmen in Ihrer Nähe finden Sie über das Branchenbuch oder über die Suche im Internet

Wichtig: Expertenrat vor dem Gebrauchtboot Kauf einholen

Eine Yacht ist in der Regel eine längerfristige Investition, die nicht leichtfertig getätigt werden sollte. Egal, auf welchem Weg Sie an Ihr neues Boot gelangen, eine ausführliche Besichtigung der gewählten Yacht sollte stets Bestandteil des Prozesses sein. Der Verkäufer sollte dabei stets anwesend sein und alle Fragen kompetent beantworten können. Gern helfen Ihnen bei einer Besichtigung professionelle Boots- und Yachtsachverständige. Sie beraten, helfen bei Vertragsverhandlungen und schützen vor dem Erwerb mangelhafter Yachten.

Gebrauchtboot kaufen von privat, vom Händler oder vom Makler?

Eine generelle Empfehlung kann diesbezüglich nicht gegeben werden, da jede Methode ihre Vor- und Nachteile hat. Der Kauf bei einem Händler hat den Vorteil, dass dieser fachkundige Beratung geben kann und eine gesetzliche Gewährleistung von ein bis zwei Jahren geben muss. Beim Kauf von privat entfällt diese Gewährleistung in der Regel, das Boot wird gekauft wie gesehen. Allerdings darf der Verkäufer keine wesentlichen Mängel und Schäden, wie zum Beispiel eine Havarie, verschweigen. Beim Privatkauf sind die Preise oft etwas niedriger als direkt beim Händler. Beim Maklerkauf entfällt die Garantie ebenfalls. Für das Zusammenführen von Käufer und Verkäufer verlangt der Makler eine Provision.

Der Mehrwertsteuernachweis beim Gebrauchtbootkauf

Wichtig ist, dass die Frage der Mehrwertsteuer bereits im Kaufvertrag geregelt wurde. Denn wenn ein Boot in einem EU-Staat gekauft wird und in einen anderen überführt werden soll, muss der Käufer nachweisen, dass die Mehrwertsteuer bereits entrichtet worden ist. Kann er diesen Nachweis nicht erbringen, muss er die gesetzliche Einfuhrumsatzsteuer auf den Zeitwert der Yacht zahlen.

Wichtig: Die CE-Zertifizierung

Ein Boot darf niemals ohne eine Konformitätserklärung (CE, nach § 4a der Binnenschiffs-Untersuchungsordnung; Auflistung der Normen, denen ein Gerät entspricht oder entsprechen muss) betrieben werden. Bei Verstößen gegen diese Normen drohen hohe Bußgelder und das Boot kann an die Kette gelegt werden. Außerdem können Versicherungsunternehmen im Schadenfall eine Regulierung ablehnen. Ein Weiterverkauf von Booten ohne CE-Zertifizierung ist sehr schwierig bis unmöglich. Innerhalb der EU ist die CE-Zertifizierung in der Regel kein Problem, beim Kauf einer Yacht aus einem Drittstaat ist dies schon schwieriger. Es kommen Kosten für die nachträgliche Zertifizierung auf Sie zu und dazu eventuelle Umbaukosten. Dies lohnt sich in der Regel nur bei großen, wertvollen Yachten. Beim Kauf kleinerer Yachten sollte man darauf achten, dass diese bereits über eine solche Zertifizierung verfügen.